‘Miss Peel you are needed.’
Eine unvergleichliche Session, erzählt von Miss Peel.

 

 

‘Miss Peel you are needed.’ So stand es im Betreff einer Email, die mich vergangenen Sommer erreichte. Ich war sehr überrascht und neugierig.

 

In dem sich anschließenden sympathischen Mailaustausch erfuhr ich dann, was damit gemeint war.

 

Manfred und Karla, seit vielen Jahren glücklich verheiratet, hatten eines Abends vergeblich in ihren Erinnerungen nach dem Namen des Schauspielers gekramt, der als charmanter Partner von Emma Peel in der berühmten Britischen Sixties Serie ‚Mit Schirm Charme und Melone‘ mitgespielt hatte.

 

Schließlich googelten sie im Internet und fanden nicht nur den gesuchten Namen ‚Patrick Macnee‘, sondern entdeckten auch meine Website. www.misspeel.de „Schau mal einer an. Miss Peel ist nicht nur Agentin, sondern auch Domina“, sagte Manfred betont desinteressiert. Karla horchte auf. Schon seit einiger Zeit war ihr aufgefallen, dass Manfred irgendetwas bewegte, von dem er offensichtlich dachte, es nicht mit ihr teilen zu können. Sie setzte sich nah neben ihn. „Zeig mal“. Ermutigt durch Karlas Interesse, öffnete er meine Seite. Und dann öffneten sich alle Schleusen. Manfred gestand Karla, dass ihm schon seit Jahren SM Fantasien durch den Kopf geisterten und er den heimlichen Wunsch hegte, gefesselt zu werden, wehrlos zu sein und auf den Hintern geschlagen zu werden.

 

Auch wenn Karla Manfreds Wunsch nicht nachvollziehen konnte, machte sie seine Offenheit glücklich. Er hatte sie in sein Geheimnis eingeweiht und einmal mehr bestärkte sich das gegenseitige Vertrauen ihrer Ehe. Karla stimmte einem Experiment zu. So stöberten sie die ganze Nacht im Internet und bestellten hier und da das ein und andere Spielzeug, von dem sie meinten, es könnte sich für ihr Vorhaben eignen.

 

In den kommenden Tagen erlebte Karla eine Achterbahnfahrt ihrer Gefühle. Einerseits wusste sie, dass Manfreds Verlangen nur immer stärker werden und sich damit auch seine Neugierde steigern würde, wenn sie es ignorierte. Andererseits hatte sie Zweifel, ob sie selbst diesen Schritt tun konnte. Aber sie wollte ihren Mann verstehen und herausfinden, was ihn so an diesen Gedanken faszinierte. Und ganz gleich wie verrückt ihr Vorhaben ihr auch erschien, es konnte auch für sie ein prickelndes Abenteuer werden.

 

Dann kamen die Päckchen und Pakete. Bei jeder Begegnung mit dem DHL Boten, drohte sie zu erröten, lächelte ihn aber tapfer freundlich an und beruhigte sich. Er konnte schließlich und auf gar keinen Fall wissen, was sich in den Päckchen befand.

 

Und dann waren alle Päckchen und Pakete da, aufgestapelt, um ausgepackt zu werden. Manfred hätte am liebsten alle sofort aufgerissen, aber er ließ Karla den Vortritt. Unbeholfen nahm sie die Peitsche in die Hand und ließ sie mehrmals durch die Luft sausen. Das Experiment ‚Spanking‘ konnte nun beginnen. Schmerzvoll. Sehr schnell merkten beide, dass das mit der Peitsche und den Schmerzen so eine Sache ist. Karla schlug meist Luftlöcher oder traf sich selbst. Das erste Intermezzo endete damit in einem Lachanfall. Prustend brachte Karla heraus „Ich glaube du brauchst es mal so richtig professionell auf den Arsch!“

 


 

Die Offenheit und Toleranz zwischen Karla und Manfred hatten mich sehr beeindruckt und so freute ich mich, als Manfred und ich uns begegneten. Wir trafen uns im Studio. Wie immer war ich gut vorbereitet und hatte dabei im Auge, dass es ja für Manfred die erste Session war. Da ich wusste, dass er Emma Peel bewunderte, trug ich für ihn meinen schwarzen engen Latexanzug und High Heels, die mich noch größer erscheinen ließen. Manfred erklärte, dass er sich an mich gewandt habe, weil er mit einem Profi besser herausfinden könne, welche tiefen inneren Wünsche in ihm schlummerten. Und er wollte testen, ob und inwieweit er wirklich belastbar sei. Diesen Wunsch wollte ich ihm erfüllen.

 

Bevor ich ihn ans Andreaskreuz fesselte, forderte ich ihn auf, ein Paar von mir bereitgelegte High Heels anzuziehen. Auf seinen fragenden Blick hin antwortete ich nur „Ihr Männer schaut uns Ladys in High Heels mit lechzendem Blicken hinterher und wollt, dass wir sie am liebsten von morgens bis abends für euch tragen. Jetzt wollen wir doch mal sehen, wie lange du es auf den Hacken aushältst. Ob in wenigen Minuten der Schmerz deiner Füße oder der meiner Peitschenschläge überwiegt."

 

Es wurde schmerzhaft, auch wenn ich Manfred noch nicht an seine Schmerzgrenze brachte. Ich zeigte ihm vielmehr zuerst den Unterschied zwischen den verschiedenen Schlaginstrumenten und da ich wusste, dass er eine Tätigkeit im Sitzen ausübt, sorgte ich bewusst für gewisse Sitzbeschwerden in den kommenden Tagen. Ich mag es, Spuren zu hinterlassen.

 

Manfred stöhnte und jammerte und es war in der Tat nicht mehr klar, ob der Schmerz seiner Füße oder der Schläge, die ich ihm zufügte, überwog. Durchhalten war angesagt. Neugierig wie ein kleines Kind fieberte Manfred auf alle Aktionen hin und nahm mit analysierendem Interesse jeden Schmerz wahr. Ich war beeindruckt.

 

Nach der Session hatte Manfred es eilig. Mit strahlenden Augen verkündete er „Ich muss sofort meine Frau anrufen. Ich möchte sie unbedingt an diesen neuen Eindrücken teilhaben lassen.“

Von dieser Ehrlichkeit und dem Vertrauen zwischen Manfred und Karla geleitet, bin ich meinem Bauchgefühl gefolgt und bot Manfred an, Karla doch zu der nächsten Session einzuladen. Ich schlug vor, einen netten gemeinsamen Abend ganz ohne Fahrplan und ohne zeitliches Limit zu planen, an dem sich alles frei entwickeln könne. Vielleicht würde sich ja auch für Karla eine neue Welt erschließen.

 

Nur einen Tag später bekam ich eine E-Mail, dass Karla meine Einladung annehmen möchte.

 

PS: Ich bin drei Tage lang, morgens auf allen Vieren vom Schlafzimmer zum Bad gekrochen. (Muskelkater in den Waden). Vom Sitzen ganz zu schweigen. Karla hat sich köstlich amüsiert.

 


 

Und so war es. Wir verabredeten uns. Als es klingelte, öffnete ich gespannt die Tür zu den Passion Rooms. Manfred hatte den Arm um Karla gelegt, sie den ihren um seine Taille. Sie lächelten verlegen und erwartungsvoll. Ich bat sie herein. Beide waren stilvoll und elegant gekleidet. Attraktiv und sympathisch.

 

Im Spielraum hatte ich einen Willkommensdrink vorbereitet. Wir stießen miteinander an und plauderten eine Weile. Das lockerte die erste Anspannung und ich konnte feststellen, dass unsere Chemie stimmte. Immer wieder blieben Karlas Blicke an den Schlaginstrumenten hängen, die ich bereitgelegt hatte. Zögernd ging sie auf die für sie teilweise unbekannten Gegenstände zu. Ich folgte ihr und erklärte ihr den Einsatz der jeweiligen Schlaginstrumente. Manfred beobachtete jede ihrer Reaktionen und freute sich sehr, als er das Funkeln in ihren Augen sah. Das war der Moment, in dem ich sagte „Ich finde es ist an der Zeit, das Spiel zu beginnen.“

 

Während Klara und ich noch überlegten, welche der Peitschen wir nehmen wollten, wir entschieden uns für den Einstieg für eine mehrschwänzige Peitsche, legte Manfred seine Kleidung ab. Langsam. Zu langsam. Energisch ließ ich die Peitsche durch die Luft knallen. Klara stand neben mir. Wir tauschten einen kurzen Blick, fesselten Manfred fest an das Andreaskreuz und wärmten seine Pobacken durch leichte Handschläge auf, um uns dann den verschiedenen Schlaginstrumenten zu widmen. Karla war eine gelehrige Schülerin. Sie folgte meinen Erklärungen zu der Schlagtechnik und schon bald fanden wir einen Rhythmus, bei dem wir uns abwechselten.

 

Karla hatte sichtlich Spaß, auch wenn sie noch sehr zurückhaltend war. Sie wollte ihrem Mann nicht wirklich wehtun. Ich beobachtete sie eine Zeitlang, und stellte ihr dann gezielte Fragen:

 

„Wann hat Manfred dir zum letzten Mal Blumen mitgebracht?“

„Wann hat er dir das letzte Mal Frühstück ans Bett gebracht?“

„Hat er schon mal euren Hochzeitstag vergessen?“

 

Karlas Zurückhaltung lockerte sich und Manfred bekam auf eine liebevolle aber dennoch schmerzhafte Weise seine gerechte Strafe. So ließ ich die beiden eine Weile allein.

 

Als ich in den Raum zurückkehrte, fand ich die beiden in inniger Umarmung und vor Freude strahlend. Bei einem Abschiedsdrink sprachen wir über das, was sie erlebt hatten und ich gab ihnen noch weitere Tipps und Inspirationen mit auf den Weg, denn sie wollten es Zuhause weiter probieren.

 

Für mich war es ein besonderes Erlebnis, Manfred und Karla gemeinsam zu treffen. Wir hatten viel Spaß zusammen, ein Abend mit großem Wiederholungsfaktor. Das Vertrauen zwischen den beiden und auch ihr Vertrauen in mich, begeisterte mich.

 

Die nächsten Treffen sind bereits in Planung.

Ich freue mich darauf.

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