Die nachfolgenden Ereignisse liegen zwar bereits einige Zeit zurück, aber ich möchte meinen Lesern dennoch einen kleinen Einblick in einen meiner vergangenen Hannover Besuche geben.

 

Es ist Pfingsten. Dies bedeutet für mich ein paar freie Tage zu haben und somit Gelegenheit, eine ereignisreiche Woche Revue passieren zu lassen.

 

Heute vor etwa einer Woche setzte ich mich mit meinem voll beladenen Auto in Richtung Hannover in Bewegung. Etwa alle sechs bis acht Wochen gastiere ich dort in den Räumlichkeiten von Madame Charlotte.

 

Diesmal sollte mein Ausflug mit einem Shooting in einem privaten Appartement beginnen. Eine Zusammenarbeit mit diesem Fotografen reizte mich sehr, da ich Neues sowie Herausforderungen mag. Seine fotografische Handschrift hat so rein gar nichts mit SM oder dem Fetisch Bereich zu tun. Sein Stil ist die natürliche Schönheit einer Person, vorzugsweise in schwarz / weiß Bildern festzuhalten.

 

Er arbeitet ausschließlich mit Tageslicht und retuschiert nur, sollte es an einer Stelle unbedingt nötig sein. Bislang kannte ich überwiegend die 'High Class' perfekt ausgeleuchtete und oft stark nachgearbeitete Fetisch Fotografie, Shootings in aufwendigen Outfits und starren Posen.

 

Hier ging es nun nicht darum sich in Pose zu bringen, sondern viel mehr in eine gewisse Stimmung zu kommen, um diese dann auf Bildern festzuhalten. Vorhandene Sympathie zwischen Model und Fotograf erleichtert dies enorm. In unserem Fall war das so. Wir hatten einen guten Draht zueinander und einen regen Austausch, etwa über unsere Passionen.

 

Ein solcher Tag kann spannend, lehrreich, kreativ, sexy und produktiv sein. Die Resultate werden fast zweitrangig. Dennoch freue ich mich natürlich über tolle Ergebnisse, welche ihr zumindest zum Teil in meiner Galerie bewundern könnt. Andere wiederum verschwinden in meiner privaten Sammlung.   ;-)

 

Nachdem das Shooting beendet war, öffnete ich mir eine gute Flasche Rotwein und lies den sommerlichen Abend zufrieden auf der Dachterrasse ausklingen.

 

 

Der folgende Tag begann mit dem Umzug in meine neue Bleibe für die kommenden vier Nächte.

Diesmal bezog ich ein nettes Appartement in einer Ferienanlage, einige Kilometer vom Studio entfernt. Für mich ist es wichtig, nach einem erfüllten Studiotag einen Schnitt zu machen und die Umgebung zu wechseln.

 

Erst der Wechsel zurück in die 'normale Welt' lässt mich wieder abschalten, runterkommen, so dass ich meine Akkus auflade und meine Kreativität am nächsten Tag wirken lassen kann. Wahrscheinlich ist das so, wenn man mit Herzblut bei der Sache ist. Dann ist am Ende des Tages Pause angesagt.

 

 

Von einigen meiner Erlebnisse der folgenden drei Studio Tage möchte ich euch einen kleinen Einblick gewähren.

 

Es begann mit A., der seit meinem ersten Besuch in Hannover ein Stammgast ist. Wir sprechen vor und nach der Session auf Augenhöhe miteinander. Ich glaube, dass gerade unsere persönlichen Gespräche unsere 'Beziehung' ausmachen.

 

Er teilt mir gerne einiges aus seinem privaten Leben mit und genießt bei mir, ein offenes, interessiertes Ohr zu finden. Beginnt jedoch unsere Session, so finde ich A. in demütiger Haltung, nackt auf dem Boden vor mir. Devot. Mein Eigen. Wartend, von mir nach meinem Belieben in Latex verpackt zu werden.

 

Aus A. wird eine identitätslose Gummipuppe. Ich entledige ihn aller Einflüsse von außen. Es gibt nur noch mich und meine Gummipuppe. A. hat keine Sorgen mehr, keine Alltagsgedanken, keine Ablenkung. Kein Zeitgefühl.

 

Sein Ziel ist es lediglich für mich zu funktionieren. Gehorsam zu sein und zu tun, was die Herrin mag.

Er weiß, dass eine Abstrafung äußerst unangenehm sein kann. Eine lächelnde, zufriedene Herrin hingegen macht ihn glücklich. Und so begegnen wir uns bei jedem meiner Gastauftritte in Hannover.

 

 

Mit meinem nächsten Gast T. unternehme ich regelmäßig eine Reise in die Vergangenheit. Weit zurück… ins Mittelalter. Kaum erreicht er das Studio, findet er sich um einige Zentimeter größer auf meiner Streckbank wieder. Nicht fähig sich zu bewegen und meinen Foltermethoden gänzlich ausgesetzt.

 

Zurück im Hier und Jetzt finde ich mich in meine nächste Rolle ein. Ich bin eine Kunstliebhaberin und raube auf meine ganz eigene Art Kunstgegenstände. Um mir meinen nächsten Raub zu erleichtern, habe ich den Chef einer Sicherheitsfirma entführt.

 

Ganz sicher finde ich einen Weg, um die sicherheitsrelevanten Informationen der geschützten Objekte zu bekommen. Sollte ich mir bei dieser Aktion mein Schuhwerk verschmutzen, so steht auch schon mein nächstes Spielzeug in den Startlöchern …

 

Ein junger, attraktiver Sklave (Frischfleisch sozusagen), welcher mir mindestens vier Paar meiner High Heels mit seiner Zunge polieren wird. Aber wehe er berührt mit seiner Zunge meine Nylons.

 

Fehlverhalten = unmittelbare Konsequenz = Rohrstock !!

 

Leider schaffte er es nicht, seine Aufgabe korrekt auszuführen.

Wahrscheinlich schmücken ihn noch heute einige Striemen.

 

 

Ob ich noch mein Ohrfeigengesicht E. erwähnen sollte? Ihn lege ich regelmäßig übers Knie, weil er mir ständig auf die Brüste glotzt, als wäre er ein Testosteron gesteuertes Wesen, nicht mehr Herr seiner Sinne.

 

Fast hätte ich während seiner Abstrafung mein neustes Spielzeug in der Blackbox vergessen. Ich hatte ihn weggesperrt, da ich noch keine Lust auf ein weiteres Spiel hatte. Die Blackbox ist eine etwa 1m breite und tiefe und ca. 1,20m hohe Holz Box, welche meinen Sklaven vollständig isoliert. Die Dunkelheit umschlingt ihn regelrecht. Das perfekte, erzwungene Runterkommen und Einstimmung auf unsere Session.

 

Er ist ein erfahrener Latex Liebhaber und Masochist. Er wünschte sich die 'harte Tour'. Ich hatte einen guten Zugang zu ihm und fand schnell heraus, dass es ganz andere Dinge waren die ihn kickten. Die ihn um den Verstand brachten. Was letztlich auch mein Vergnügen steigerte. So war der Verlauf der Session ganz anders als geplant und er am Ende völlig baff.

 

 

Und das ist eigentlich auch schon mein Resümee der zurückliegenden Woche.

Ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch in Hannover.

 

 

Miss Peel

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