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Sonntag, 12 Februar 2017 17:20

Die Basis heisst Vertrauen Teil 2

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Vertrauen

Eine unvergleichbare Session

Die Offenheit und Toleranz zwischen Karla und Manfred hatten mich sehr beeindruckt und so freute ich mich, als Manfred und ich uns begegneten.

Wir trafen uns im Studio. Wie immer war ich gut vorbereitet und hatte dabei im Auge, dass es ja für Manfred die erste Session war. Da ich wusste, dass er Emma Peel bewundert, trug ich für ihn meinen schwarzen engen Latexanzug und High Heels, die mich noch größer erscheinen lassen. Manfred erklärte, dass er sich an mich gewandt habe, weil er mit einem Profi besser herausfinden könne, welche tiefen inneren Wünsche in ihm schlummern. Und er wollte testen, ob und inwieweit er wirklich belastbar ist. Diesen Wunsch wollte ich ihm erfüllen.

Bevor ich ihn ans Andreaskreuz fesselte forderte ich ihn auf, ein Paar von mir bereitgelegte High Heels anzuziehen. Auf seinen fragenden Blick antwortete ich nur: „Ihr Männer, schaut uns Ladys in High Heels mit lechzendem Blicken hinterher und wollt, dass wir sie am liebsten von morgens bis abends für euch tragen … jetzt wollen wir doch mal sehen, wie lange du es auf den Hacken aushältst ... ob in wenigen Minuten der Schmerz deiner Füße oder der meiner Peitschenschläge überwiegt."

Es wurde schmerzhaft, auch wenn ich Manfred noch nicht an seine Schmerzgrenze brachte. Ich zeigte ihm vielmehr zuerst den Unterschied zwischen den verschiedenen Schlaginstrumenten und da ich wusste, dass er eine Tätigkeit im Sitzen ausübt, sorgte ich bewusst für gewisse Sitzbeschwerden in den kommenden Tagen. Ich mag es, Spuren zu hinterlassen.

Manfred stöhnte und jammerte und es war in der Tat nicht mehr klar, ob der Schmerz seiner Füße oder der, den ich ihm zufügte, überwog. Durchhalten war angesagt. Neugierig wie ein kleines Kind fieberte Manfred auf alle Aktionen hin und nahm mit analysierendem Interesse jeden Schmerz wahr. Ich war beeindruckt.

Nach der Session hatte Manfred es eilig. Mit strahlenden Augen verkündete er: „Ich muss sofort meine Frau anrufen, ich möchte sie unbedingt an diesen neuen Eindrücken teilhaben lassen.“

Von dieser Ehrlichkeit und dem Vertrauen zwischen Manfred und Karla geleitet, bin ich meinem Bauchgefühl gefolgt und bot Manfred an, Karla doch zu der nächsten Session einzuladen. Ich schlug vor, einen netten gemeinsamen Abend ganz ohne Fahrplan und ohne zeitliches Limit zu planen, an dem sich alles frei entwickeln könne. Vielleicht würde sich ja auch für Karla eine neue Welt erschließen.

Nur einen Tag später bekam ich eine E-Mail, dass Karla meine Einladung annehmen möchte.

PS: Ich bin drei Tage lang morgens auf allen Vieren vom Schlafzimmer zum Bad gekrochen. (Muskelkater in den Waden). Vom Sitzen ganz zu schweigen. Karla hat sich köstlich amüsiert.

Fortsetzung folgt

Read 944 times Last modified on Dienstag, 08 August 2017 20:10