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Sonntag, 06 August 2017 14:56

Die Basis heisst Vertrauen Teil 3

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Vertrauen Teil 3

Und so war es. Wir verabredeten uns. Als es klingelte, öffnete ich gespannt die Tür zu den Passion Rooms. Manfred hatte den Arm um Karla gelegt, sie den ihren um seine Taille. Sie lächelten verlegen und erwartungsvoll. Ich bat sie herein. Beide waren stilvoll und elegant gekleidet. Attraktiv und sympathisch.



Im Spielraum hatte ich einen Willkommens-Drink vorbereitet. Wir stießen miteinander an und plauderten eine Weile. Das lockerte die erste Angespanntheit und ich konnte feststellen, dass unsere Chemie stimmt. Immer wieder blieben Karlas Blicke an den Schlaginstrumenten hängen, die ich bereitgelegt hatte. Zögernd ging sie auf die für sie teilweise unbekannten Gegenstände zu. Ich folgte ihr und erklärte ihr den Einsatz der jeweiligen Schlaginstrumente. Manfred beobachtete jede ihrer Reaktionen und freute sich sehr, als er das Funkeln in ihren Augen sah. Das war der Moment, in dem ich sagte: „Ich finde es an der Zeit, das Spiel zu beginnen.“

Während Klara und ich noch überlegten, welche der Peitschen wir nehmen wollten, wir entschieden uns für den Einstig für eine mehrschwänzige Peitsche, legte Manfred seine Kleidung ab. Langsam. Zu langsam. Energisch ließ ich die Peitsche durch die Luft knallen. Klara stand neben mir. Wir tauschten einen kurzen Blick, fesselten Manfred fest an das Andreaskreuz und wärmten seine Pobacken durch leichte Handschläge auf, um uns dann den verschiedenen Schlaginstrumenten zu widmen. Karla war eine gelehrige Schülerin. Sie folgte meinen Erklärungen zu der  Schlagtechnik und schon bald fanden wir einen Rhythmus, bei dem wir uns abwechselten. 

Karla hatte sichtlich Spaß, auch wenn sie noch sehr zurückhaltend war. Sie wollte ihrem Mann nicht wirklich wehtun. Ich beobachtete sie eine Zeitlang, und stellte ihr dann gezielte Fragen:

„Wann hat Manfred dir zum letzten Mal Blumen mitgebracht?“
„Wann hat er dir das letzte Mal Frühstück ans Bett gebracht?“
„Hat er schon mal euren Hochzeitstag vergessen?“

Karlas Zurückhaltung lockerte sich und Manfred bekam auf eine liebevolle aber dennoch schmerzhafte Weise seine gerechte Strafe. So ließ ich die beiden eine Weile allein.

Als ich in den Raum zurückkehrte, fand ich die beiden in inniger Umarmung und vor Freude strahlen. Bei einem Abschiedsdrink sprachen wir über das, was sie erlebt hatten und ich gab ihnen noch weitere Tipps und Inspirationen mit auf den Weg, denn sie wollten es Zuhause weiter probieren. 

Für mich war es ein besonderes Erlebnis, Manfred und Karla gemeinsam zu treffen. Wir hatten viel Spaß zusammen, ein Abend mit großem Wiederholungsfaktor. Das Vertrauen zwischen den beiden und auch ihr Vertrauen in mich begeisterte mich.

Die nächsten Treffen sind bereits in Planung. Ich freue mich darauf.  

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