ger eng

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Dienstag, 25 Oktober 2016 12:51

Hallo Süsse ...

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Es war ein angenehm warmer Abend im Herbst. Die Fenster meines Penthouses über den Dächern von Zürich waren weit geöffnet und ein wohltuender Lufthauch streifte mein Gesicht. Ich lauschte entspannt der Stille, die mich umgab, zündete mir eine Zigarette an und schaute mich um. Die Einrichtung war exklusiv und ich konnte mich des Gedankens nicht erwehren, dass das ein oder andere Möbelstück ja durchaus auch für andere Zwecke zu nutzen sei.

Mein Blick fiel auf die Wanduhr über der Tür. Es war Zeit für einen Aperitif und mein Dinner. Ich überprüfte vor dem Spiegel mein Aussehen. Die aufregenden und spannenden Erlebnisse der letzten Tage hatten meiner Ausstrahlung noch mehr Intensität verliehen. Ich war zufrieden.

Immer noch lächelnd verließ ich den Aufzug und ging auf meinem Weg zur Bar an einer Gruppe Herren vorbei, die es sich in der Zigarrenlounge gemütlich gemacht hatten. Das Klackern meiner hohen Absätze machte sie auf mich aufmerksam. Wie auf Kommando drehten sich ihre Köpfe zu mir um und ich konnte ihre begehrlichen Blicke auf meinen nackten langen Beinen spüren.

Die Bar war gut besucht. Ich bestellte einen Aperol und ließ mir die Speisekarte geben. „Bitte servieren Sie mir den Aperol auf der Terrasse“, sagte ich und ging hinaus, um noch die letzten Sonnenstrahlen zu genießen und eine Zigarette zu rauchen.

„Darf ich Ihnen Feuer geben?“ Überrascht drehte ich mich zu dem Mann um, der am Nachbartisch saß. „Gern“, antwortete ich. Er stand auf, gab mir Feuer und fragte, ob er sich zu mir setzen dürfe. Ich zögerte einen Moment, bevor ich ja sagte, obwohl er auffallend attraktiv war. Er gehörte zu dem Typ Mann der eine Spur zu viel Ego und zu stark gegelte Haare hat. Zum Glück unterbrach der Kellner unser belangloses Wortgeplänkel. Ich gab die Bestellung für mein Abendessen auf, bat darum, es mir im Penthouse zu servieren und verabschiedete mich von meinem Gesprächspartner.
Kaum hatte ich mein Abendessen beendet, klopfte es an der Tür. Ob ich es meinen guten Instinkten zu verdanken habe oder dem Verstand einer wachsamen Frau, ich war nicht überrascht, dass Er es war. Betont lässig lehnte er wortlos am Türrahmen. Aber ich konnte in seinem Gesicht lesen, was er dachte: Du hast mich bestimmt schon erwartet?! Ich hab dein Interesse gleich gespürt. Da bin ich. Komm schon, Süße, lass mich rein.
Gelangweilt bat ich ihn herein. Auch wenn ich es liebe, die menschliche Psyche zu ergründen, bei einem solchen „Super Macho“ ist nicht viel zu holen. Testosteron gesteuert und nicht mehr Herr seiner Sinne war er schneller als er denken konnte, völlig kleinlaut. Genau genommen war er unfähig, auch einen Ton von sich zu geben. Mein Knebel verhinderte dies. Und in der Tat. Einige der Möbelstücke eigneten sich vorzüglich, um ihn völlig hilflos zu fixieren und ihm einmal zu verdeutlichen, dass er sich verschätzt hatte.
Ich mag Männer, aber manchmal habe ich einfach Spaß daran, die „Gattung Mann“, die zur Selbstüberschätzung neigt, in ihre Schranken zu weisen. Eben ganz auf meine Art.
Stay tuned … Miss Peel

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